HubSpot wird in vielen Unternehmen zuerst als modernes CRM geschätzt, weil es Marketing, Sales und Service in einer Plattformzusammenbringt. Doch HubSpot kann noch mehr: Denn HubSpot kann nicht nur CRM, sondern auch Content-Management-System(CMS) sein.
Das Thema "HubSpot CMS" ist gerade für Marketing-Entscheider:innen, Automation-Teams und Innovationsverantwortliche spannend. Wenn ihr CRM, Website, Landing Pages, Personalisierung, Reporting und Automatisierung in einem System bündelt, entsteht eine besondere Wucht: Daten und Inhalte hängen nicht mehr lose zusammen, sondern greifen ineinander.
Das kann für Leadgenerierung, Inbound, kampagnengetriebene Landing Pages und plattformübergreifende Marketingmaßnahmen der entscheidende Hebel sein.
In diesem Beitrag erläutern wir euch, was es mit HubSpot als Content Management System (CMS) auf sich hat und was die spezifischen Vorteile, Fallstricke sowie Preisgestaltungen sind. Außerdem geben wir euch einen Überblick, was es bei einer möglichen Migration zu beachten gibt.
"HubSpot CMS" wird im Alltag noch häufig gesagt, auch wenn HubSpot selbst inzwischen vom "Content Hub" spricht. Inhaltlich geht es um eine skalierbare CMS-Komponente innerhalb der HubSpot Customer Platform, inklusive Website- und Blog-Funktionen, Content-Erstellung, Optimierung, Ausspielung und Analyse.
Wichtig: In der Praxis ist HubSpot als CMS selten ein isoliertes Website-Projekt. Es ist eher die Erweiterung einer bestehenden HubSpot-Nutzung, wenn ihr Website und Content enger mit CRM und Automatisierung verzahnen wollt.
Der stärkste Treiber ist fast immer die Integration: Website-Interaktionen, Formularabschlüsse, CRM-Daten, Lifecycle-Phasen und Kampagnenlogiken liegen im selben System. Dadurch wird Personalisierung nicht zur Sonderlösung, sondern zum Standard-Pattern.
HubSpot positioniert Content Hub explizit als Plattform, die Content verwaltet und zugleich mit SEO-Empfehlungen und Reporting-Workflows verknüpft wird. Der Überblick über die User-Bewertungen im Bewertungsportal G2 bestätigt, dass Personalisierung, Benutzerfreundlichkeit und SEO-Möglichkeiten besonders oft positivhervorgehoben werden.
Warum das Thema Content in Verbindung mit der richtigen Struktur entscheidend für erfolgreiche Websites ist, könnt ihr in diesem Grundlagenartikel nachlesen.In vielen Unternehmen ist "KI im CMS" nicht die Frage nach einem netten Textgenerator, sondern nach Prozessgewinnen:
HubSpot erleichtert im Content Hub diese KI-gestützten Content- und Optimierungsfunktionen sowie die zentrale Steuerung über mehrere Kanäle.
Beim Thema "HubSpot CMS" wird SEO oft erst nachrangig genannt, ist aber in der Entscheidung meist zentral, weil sich hier die Plattformlogik auszahlt: Content-Erstellung, Empfehlungen, Performance-Messung und Funnel-Zuordnung laufen enger zusammen.
Für Entscheider:innen zählt vor allem, ob das CMS messbar zum Geschäftserfolg beiträgt. Der HubSpot Content Hub setzt hier an drei zentralen Punkten an:
SEO-Empfehlungen sind direkt in die Content-Erstellung eingebunden. Redaktionen erhalten konkrete Hinweise zu Struktur, Meta-Daten und Optimierungspotenzial – ohne externe Tools oder Medienbrüche.
Da Website und CRM auf derselben Datenbasis laufen, lässt sich nachvollziehen, welche Inhalte Leads, Opportunities und Umsatz generieren. Content wird damit direkt mit Pipeline-Performance verknüpft.
Vordefinierte Reports liefern schnelle Transparenz zu Traffic, Conversion und Quellen. Bei Bedarf lassen sich individuelle Analysen undAttribution-Modelle ergänzen.
Kurz gesagt: Der Content Hub verbindet Content-Arbeit, SEO und Business-Kennzahlen in einem integrierten System.
Im folgenden offiziellen Walkthrough-Video bekommt ihr einen Überblick über Funktionen und Benutzeroberfläche des Content Hub:
HubSpotContent Hub (Walkthrough) (Quelle: Hubspot)
Gerade im Mittelstand ist "Wartungsarmut" ein echtes Kaufargument. HubSpot beschreibt Content Hub als skalierbares CMS innerhalb der Plattform. Dazu kommen Infrastruktur- und Hosting-Aspekte, die Teams entlasten können, weil weniger klassische CMS-Betriebsaufgaben anfallen.
Relevant wird das vor allem, wenn Marketing eigenständiger arbeiten soll, ohne bei jeder Anpassung in ein klassisches Release- oder Deployment-Setup zu laufen.
Im Bereich der Barrierefreiheit bietet Hubspot zudem eine Reihe von Tools und Vorteilen, die wir detailliert in unserem Beitrag „HubSpot und Barrierefreiheit – Eine starke Allianz“ aufgeschlüsselt haben.
Wenn ihr im DACH-Raum arbeitet, ist Datenschutz kein Randthema, sondern Pflichtprogramm. HubSpot beschreibt, dass die Produktinfrastruktur u.a. auch in der EU (Deutschland) auf AWS betrieben wird und Accounts in einem der jeweiligen Rechenzentren gehostet werden.
Gleichzeitig bleibt die juristische Perspektive entscheidend: Auftragsverarbeitung, Datenflüsse, Unterauftragnehmer, Standardvertragsklauseln und die konkrete Konfiguration müssen zu euren Anforderungen passen. HubSpot stellt dafür DPA und Informationen zu EU-Datenübertragungen bereit.
Je mehr Website, Automatisierung und CRM in einem Systemkleben, desto höher werden Wechselkosten. Das ist nicht per se schlecht, aber es ist eine Management-Entscheidung: Wollt ihr bewusst auf eine Plattformsetzen, oder braucht ihr maximale Austauschbarkeit einzelner Komponenten?
Ein wiederkehrendes Thema: Wie weit kommt ihr ohne Entwickler:innen, und ab wann braucht ihr trotzdem technische Umsetzung für Templates, Module und Sonderfälle? Das sollte in der Auswahlphase ehrlichgetestet werden, sonst entsteht später Frust auf beiden Seiten (Marketing und Dev/IT).
Mehr zum Thema Vor- und Nachteile von HubSpot als CMS könnt ihr in einemaktuellen Review bei Quicksprout nachlesen.
Eine Migration zu HubSpot als CMS lohnt sich selten, weil "ein CMS halt auch dabei ist". Sie lohnt sich eher, wenn ihr ein konkretes Zielbild habt:
Unser Tipp: Bewertet Migration nicht als "CMS-Projekt", sondern als "Operating Model" für Content und Growth. Dann wird klar, ob ihr die Plattformintegration wirklich wollt oder ob ein spezialisiertes CMS plus HubSpot-Anbindung strategisch sauberer ist.
Preisliste HubSpot Content Hub – Stand Februar 2026 (Quelle: hubspot.de)
HubSpot hat seine Preislogik in den letzten Jahren stärker auf Suites und seat-basierte Modelle ausgerichtet. Der Content Hub wird in mehreren Preisstufen angeboten. Verbindliche Preise ändern sich je nach Paket, Laufzeit, enthaltenen Seats und Funktionsumfang, deshalb ist die offizielle Preis-/Produktseite die sicherste Referenz.
Die folgenden Angaben dienen zur Orientierung (Stand: Februar 2026, Quelle: hubspot.de):
Kostenloser Einstieg mit Basisfunktionen für Website- und Landing-Page-Erstellung. Geeignet für kleine Teams oder erste Tests, jedoch mit funktionalen Einschränkungen bei Designfreiheit, Reporting und Governance.
Preisspanne: Ab ca. 20–30 Euro pro Monat (je nach Abrechnungsmodell).
Enthält erweiterte Designoptionen, einfache SEO-Tools und grundlegende Analysefunktionen. Für kleinere Marketing-Teams geeignet, die ihre Website strukturiert betreiben möchten.
Preisspanne: Ab ca. 400–500 Euro pro Monat.
Hier wird es strategisch interessant: A/B-Testing, dynamische Personalisierung, erweiterte SEO-Empfehlungen, detaillierte Reporting-Funktionen und stärkere Automatisierungsmöglichkeiten sind enthalten. Diese Stufe ist für wachstumsorientierte Unternehmen mit aktivem Inbound-Fokus konzipiert.
Preisspanne: Ab ca. 1.200–1.500 Euro pro Monat.
Bietet erweiterte Governance-Funktionen, Multi-Domain-Management, serverlose Funktionen, benutzerdefinierte Objekte und umfangreiche Berechtigungsmodelle. Relevant für größere Organisationen mit komplexen Strukturen.
Das HubSpot CMS ist selten eine isolierte Website-Lösung. In den meisten Fällen ist es Teil einer umfassenden Plattformstrategie. Deshalb sollten Unternehmen nicht nur den CMS-Preis betrachten, sondern das Gesamtsystem aus CRM, Marketing-Automatisierung und Reporting.
Eine saubere Anforderungsanalyse verhindert spätere Upgrade-Kosten und sorgt für realistische Budgetplanung.
HubSpot als CMS ist weniger verbreitet als HubSpot als CRM, aber für bestimmte Ziele kann es genau die richtige Entscheidung sein: Wenn ihr Website, Landing Pages, Personalisierung, Automatisierung und Reporting nicht mehr über mehrere Systeme zusammenpuzzeln wollt, sondern als integrierte Growth-Plattform betreiben möchtet. Besonders stark ist das für Inbound, Leadgenerierung und kampagnengetriebene Teams, die Geschwindigkeit brauchen und zugleich saubere Daten.
Wenn eure Anforderungen dagegen maximale technische Freiheit, stark individuelle Frontends oder sehr spezielle Integrationsarchitekturen verlangen, kann ein spezialisiertes CMS plus HubSpot-Integration der robustere Weg sein.
Wenn ihr intern diskutiert, ob HubSpot als CMS zu eurem Setup passt, lohnt sich ein kurzer Plattform-Check mit Blick auf Zielbild, Datenschutz, Tracking-Konzept und Migrationsaufwand. Das spart euch später teure Richtungswechsel. Schreibt uns für einen kostenlosen Check gern einfach an.
Ja. "CMS Hub" war der frühere Name, heute nennt HubSpot den CMS- und Content-Bereich "Content Hub". In der Praxis meinen viele mit "HubSpot CMS" weiterhin die Website- und Blog-Funktionen innerhalb der HubSpot-Plattform.
Vor allem für Teams mit Fokus auf Inbound, Leadgenerierung und Kampagnen, die CRM, Landing Pages, Personalisierung, Automatisierung und Reporting eng verzahnen wollen. Dort bringt die Plattformintegration oft mehr Geschwindigkeit und bessere Messbarkeit.
Datenschutz und Governance. Prüft DPA, Datenflüsse, Unterauftragnehmer, Hosting-Region und Rollen/Berechtigungen. Gerade bei Webtracking und Personalisierung braucht ihr klare Einwilligungs- und Dokumentationsprozesse, damit Marketingziele und Compliance zusammenpassen.
Eher selten. Eine CMS-Migration ist meist ein strategisches Vorhaben, weil Content, SEO-Weiterleitungen, Templates und Prozesse betroffen sind. Sie lohnt sich am ehesten, wenn ihr das Zielbild "integrierte Marketing- und Sales-Plattform" wirklich konsequent umsetzen wollt.